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Schulterluxation

Ursachen, Symptome und Therapie

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Wenn die Schulter aus dem Gelenk springt

Eine Schulterluxation ist eine der häufigsten Gelenkverletzungen und entsteht, wenn der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne rutscht. Oft passiert das bei einem Sturz, einem Sportunfall oder durch eine ruckartige Bewegung. Die Folge sind starke Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und ein Instabilitätsgefühl in der Schulter. Gerade bei jungen, aktiven Menschen kann es ohne passende Behandlung zu wiederholten Ausrenkungen kommen. Hier erfährst Du alles Wichtige zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten.

Symptome

Eine Schulterluxation ist oft leicht zu erkennen und bringt folgende Symptome mit sich:

  • Starke Schmerzen: Ein intensiver Schmerz tritt sofort auf, wenn der Arm luxiert. Dieser Schmerz kann so stark sein, dass er jede Bewegung unmöglich macht.
  • Deutliche Schwellung: Die Schulter schwillt schnell an, was die Bewegungsfreiheit erheblich einschränkt. Die Schwellung kann innerhalb kurzer Zeit sichtbar werden.
  • Deformität: Die Schulter sieht oft deformiert aus, da der Oberarmkopf nicht mehr in der richtigen Position ist.
  • Bewegungseinschränkung: Bewegungen im Schultergelenk sind schmerzhaft oder unmöglich. Dies macht es schwierig, alltägliche Aufgaben zu bewältigen.
  • Taubheitsgefühl: Ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Arm und in den Fingern kann auftreten, wenn Nerven betroffen sind.
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Ursachen

Die Ursachen für eine Schulterluxation können vielfältig sein:

  • Traumatische Ereignisse: Ein Sturz auf den ausgestreckten Arm oder ein sehr starker, ruckartiger Zug auf die Schulter kann eine Luxation verursachen. Solche Unfälle sind häufig bei sportlichen Aktivitäten oder bei Stürzen im Alltag.
  • Anatomische Faktoren: Manche Menschen haben aufgrund von Fehlstellungen oder einer schwachen Muskulatur ein höheres Risiko.
  • Sportliche Aktivitäten: Sportarten mit hohem  Verletzungsrisiko, wie Rugby oder Kampfsport aber auch Handball oder Eishockey können eine Luxation begünstigen. Diese Sportarten belasten die Schulter stark und erfordern eine gute Stabilität.


Risikofaktoren und typische Auslöser

Verschiedene Faktoren können das Risiko einer Schulterluxation erhöhen:

  • Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung kann das Risiko erhöhen. Wenn es in der Familie bereits Fälle gibt, ist Vorsicht geboten.
  • Vorherige Luxationen: Wer bereits eine Luxation hatte, ist anfälliger für weitere Vorfälle. Wiederholte Luxationen können das Gewebe schwächen und die Stabilität weiter verringern.
  • Alter und Aktivität: Junge, aktive Menschen sind häufiger betroffen, besonders bei sportlicher Betätigung.


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Diagnosestellung

Die Diagnose einer Schulterluxation erfolgt durch eine klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren:

  • Klinische Untersuchung: Der Arzt prüft das Ausmaß der Luxation und die Stabilität der Schulter. Dabei werden spezifische Tests durchgeführt, um die Beweglichkeit und die Reaktion der Schulter zu beurteilen.
  • Bildgebende Verfahren: Röntgenbilder oder ein MRT helfen, Begleitverletzungen auszuschließen und das Ausmaß der Schädigung zu bestimmen. Diese Verfahren bieten einen genauen Einblick in die Struktur der Schulter und helfen bei der Planung der Behandlung.


Therapieansätze

Die Behandlung hängt vom Schweregrad der Luxation und individuellen Faktoren ab:

  • Reposition: In vielen Fällen muss der Oberarmkopf manuell zurück in die Schulterpfanne gebracht werden. Dies sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um weitere Schäden zu vermeiden!
  • Konservative Therapie: Ruhe (Bandage) und z.B. Eis sind u.a. die ersten Maßnahmen. Physiotherapie hilft, die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Regelmäßige Übungen sind entscheidend, um die Schulter zu stabilisieren.
  • Operative Therapie: Bei wiederkehrenden Luxationen oder schweren Begleitverletzungen kann eine Operation notwendig sein, um die Stabilität der Schulter zu verbessern. Verschiedene chirurgische Techniken stehen zur Verfügung, um die Schulter zu stabilisieren und das Risiko zukünftiger Luxationen zu minimieren.
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Prävention und Rehabilitation

Um weitere Luxationen zu vermeiden, sind Prävention und Rehabilitation entscheidend:

  • Krafttraining: Gezielte Übungen zur Stärkung der Schulter- und Rückenmuskulatur stabilisieren das Gelenk. Diese Übungen sollten regelmäßig und unter professioneller Anleitung durchgeführt werden.
  • Koordinationstraining: Übungen zur Verbesserung der Balance und Koordination helfen, das Risiko von Luxationen zu verringern. Ein gutes Gleichgewicht und eine schnelle Reaktionsfähigkeit können die Schulter schützen.
  • Ergonomische Anpassungen: Beim Sport sollten geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die Schulter zu stabilisieren. Auch das Anpassen der Sporttechnik kann helfen, Belastungen zu reduzieren.

 

Stabilität der Schulter verbessern

Eine Schulterluxation kann schmerzhaft und einschränkend sein, doch mit der richtigen Behandlung und Prävention kannst du die Stabilität deiner Schulter verbessern. Bei PhysioSport Köln bieten wir dir umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapiepläne, um deine Schultergesundheit optimal zu unterstützen.

Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Termins kontaktiere uns bitte direkt. Wir helfen dir gerne weiter!