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Bone Bruise

Ursachen, Symptome und Therapie

flat lay photography of sliced pomegranate, lime, and lemon

Innere Knochenverletzung

Ein Bone Bruise kann schmerzhaft und einschränkend sein. Dabei handelt es sich um eine Verletzung des Knochenmarks, die häufig nach einem Sturz, Stoß oder einer Überbelastung auftritt. Anders als bei einem Bruch bleibt der Knochen äußerlich intakt – im Inneren jedoch kommt es zu Blutungen und Schwellungen. Wenn Du nach einer Belastung oder einem Unfall anhaltende Schmerzen in einem Gelenk verspürst, könnte ein Bone Bruise dahinterstecken. Auf dieser Seite erfährst Du, welche Symptome typisch sind, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen helfen können, damit Du schnell wieder auf die Beine kommst.

Symptome

Ein Bone Bruise äußert sich oft durch tief sitzende, anhaltende Schmerzen im betroffenen Bereich – meist in Gelenknähe. Die Stelle kann geschwollen, druckempfindlich und warm sein. Auch Bewegungseinschränkungen und ein dumpfes Schmerzgefühl, das sich bei Belastung verstärkt, sind typische Anzeichen. Im Gegensatz zu einem Knochenbruch bleibt die Stabilität meist erhalten, die Beschwerden können jedoch über Wochen anhalten.

  • Dumpfer Schmerz: Schmerzen treten bei Belastung des betroffenen Gelenks auf und können auch nach der Belastung anhalten. Typischerweise treten die Schmerzen im zeitlichen Verlauf immer früher auf.
  • Nachtschmerzen: In einigen Fällen können auch Schmerzen in der Nacht auftreten, die den Schlaf stören.
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Ursachen

Die Ursachen für ein Bone Bruise sind vielfältig:

  • Traumatische Ursachen: Normalerweise resultiert ein Bone Bruise aus einer Knochenmarkschädigung durch Mikrofrakturen, die zu einem Ödem führen. Häufig tritt dies nach Bandverletzungen am Knie oder Sprunggelenk auf.
  • Andere Ursachen: Entzündliche, degenerative oder maligne Ursachen können ebenfalls zu einem Bone Bruise führen. Auch dauerhafte Überlastung oder chronisch wiederkehrende Traumata sind mögliche Auslöser.
  • Seltene Ursachen: In seltenen Fällen kann ein Bone Bruise atraumatisch als primäres Knochenmarködem auftreten.
  • Stressfraktur: Die heftigste Ausprägung eines Bone Bruise wäre eine Stressfraktur.
  • Häufigkeit: Bone Bruises treten häufig bei Sportlern auf und sind eher bei Frauen zu finden.


Risikofaktoren und typische Auslöser

Ein Bone Bruise entsteht meist durch direkte Gewalteinwirkung, etwa bei Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen. Besonders gefährdet sind aktive Menschen, vor allem bei Kontaktsportarten wie Fußball, Basketball oder Skifahren. Auch wiederholte Überlastung – etwa durch häufiges Springen oder Laufen auf hartem Untergrund – kann das Knochenmark schädigen. Zu den Risikofaktoren zählen zudem Osteoporose, eine geschwächte Muskulatur oder mangelnde Koordination, da sie die Stoßdämpfung verringern und das Verletzungsrisiko erhöhen.

  • Sportliche Aktivitäten: Kontaktsportarten, Laufen, Leichtathletik und Turnen sind häufige Auslöser. Diese Sportarten belasten die Gelenke stark.
  • Geschlecht: Frauen sind häufiger betroffen, insbesondere aufgrund von Unterschieden in der Knochendichte und Hormonen.


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Diagnosestellung

Ein Bone Bruise lässt sich nicht zuverlässig auf Röntgenbildern erkennen, da der Knochen äußerlich intakt bleibt. Die sicherste Methode zur Diagnose ist die Magnetresonanztomographie (MRT), da sie auch Veränderungen im Knochenmark sichtbar macht. Zusätzlich beurteilt der Arzt die Beschwerden, die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch, um andere Verletzungen wie Bänderrisse oder Frakturen auszuschließen.

  • Klinische Untersuchung: Der Arzt prüft die Schmerzpunkte und Beweglichkeit des betroffenen Gelenks.
  • Bildgebende Verfahren: Ein MRT ist besonders hilfreich, um das Ausmaß des Bone Bruise zu bestimmen und andere Verletzungen auszuschließen.


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Therapieansätze

Die Behandlung eines Bone Bruise erfolgt in der Regel konservativ:

  • Teilbelastung/Entlastung: Schonung des betroffenen Gelenks ist entscheidend, um die Heilung zu fördern.
  • Physiotherapie: Anpassung des Trainingsumfanges und funktionelle Kontrolle des bisherigen Trainings helfen, die Beweglichkeit zu erhalten.
  • Magnetfeldtherapie: Diese kann unterstützend wirken, um die Heilung zu beschleunigen.
  • Mikronährstoffanalyse: Optimierung des Knochenstoffwechsels durch Nahrungsmittelergänzung, wie Vitamine D oder C, kann hilfreich sein.

Prävention und Rehabilitation

Um ein Bone Bruise zu vermeiden oder zu behandeln, sind Prävention und Rehabilitation entscheidend:

  • Angepasstes Training: Reduziere die Belastung und achte auf die richtige Technik, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Stärkung der Muskulatur: Gezielte Übungen zur Kräftigung der Muskulatur können die Stabilität der Gelenke verbessern.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt die Knochengesundheit.

 

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Heilung unterstützen

Ein Bone Bruise kann schmerzhaft und einschränkend sein, doch mit der richtigen Behandlung und Prävention kannst du die Heilung unterstützen und zukünftige Verletzungen vermeiden. Bei Physiosport Köln bieten wir dir umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapiepläne, um deine Gesundheit optimal zu unterstützen.

Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Termins kontaktiere uns bitte direkt. Wir helfen dir gerne weiter!